Marco Marcu – Über den Wolken

Marco Marcu hat für seine langjährige Arbeit als innovativer Fashion Designer eine klare Mission: authentisches Modedesign aus deutscher Manufaktur.
Und während in letzter Zeit so manches Unternehmen mit dem Etikett „Manufaktur“ seiner althergebrachten Massenfertigung lediglich ein hippes Image verpassen möchte, ist diese Bezeichnung bei Marco Marcu wirklich wörtlich zu nehmen: Jedes Abendkleid, jedes Kostüm und jedes Accessoire ist ein in Deutschland handgefertigtes Unikat. Die Kundinnen können hierfür aus unzähligen Modellen, Farben und Stoffen wählen, aus welchen sie dann ihr einzigartiges Traum-Outfit zusammenstellen können.
Getreu Marco Marcu’s Motto: „Design entsteht im Herzen. In Ihrem Herzen“.
Dabei reicht die schillernde Produktpalette des Fashion-Designers und VIP Stylisten aus Potsdam von klassischer Abendgarderobe, über Abiball-Outfits und Brautkleider bis hin zu zünftiger Oktoberfest Fashion. Viel Einzigartigkeit, welche ich nun in einem ebenso einzigartigen Fotoshooting festhalten sollte. Schließlich bedarf ein Kleid, welches für sich zu Recht reklamieren darf, ein Unikat zu sein, auch ein entsprechendes Modefoto, dass die Bezeichnung „Unikat“ ebenfalls verdient. Und auch wenn das ganze Abenteuer ziemlich aufwendig wurde, kam es zu einem spannenden gemeinsamen Tag, der auf jeden Fall deutlich mehr Höhen als Tiefen hatte – und das im wahrsten Sinne der Wortes.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – oder doch?
Auf einer saftigen grünen Wiese errichteten wir mit großem Personalaufwand ein spektakuläres Setting, dass optisch für den uneingeweihten Betrachter irgendwo zwischen Wetten dass?-Außenwette und Großbaustelle rangieren musste. Ein Kranwagen, ein fliegender, transparenter „Bubble Chair Hängesessel“ und eine Drohne waren nur ein paar der notwendigen Zutaten für diese ganz spezielle Komposition. Und trotzdem war alles noch am selben Nachmittag aufgebaut und einsatzbereit. Wenn also in Berlin für ein spezielles bauliches Großbauprojekt noch ein paar fähige Frauen und Männer benötigt werden, ich hätte da jemanden in petto…
Um diese beeindruckende Szenerie aus zahlreichen Blickwinkeln fotografieren zu können, die ich selbst auch durch die sportlichsten Verrenkungen nicht einnehmen kann, erhob sich nun unsere Kameradrohne als Erstes in die Luft. Inspiriert von den dabei entstehenden vielversprechenden Testaufnahmen, wollte ich mich natürlich auch mal als Drohnenpilot versuchen. Halten wir es lieber kurz: Die Drohne war danach noch flugfähig. Das Team war, nachdem sich alle aus der Kauerhaltung am Boden wieder aufgerappelt hatten, auch noch einsatzfähig. Und für die besorgten Tierschützer: Alle beteiligten Zugvögel kamen mit dem Schrecken davon.

marco-marcoblog


Dem Himmel so nah

Also übergab ich die Drohne wieder in noch fähigere Hände unseres angeheuerten Piloten und machte mich daran, beim weiteren Aufbau so mitzuhelfen, dass es zu keiner weiteren ernstzunehmenden Gefahrensituation kommen konnte. Nachdem die sonnige Outdoor-Location einen strahlend blauen Himmel bot – lag es ja schon fast nahe, die Models diesem etwas näher zu bringen. Und als unsere beiden Models Ekaterini Karpouchtsi und Kathrin Breitmaier den imposanten Kranwagen erblickten, war ihnen klar, dass es sich dabei heute nicht nur um eine Floskel handelt – es ging hoch hinaus.
Um die Atmosphäre erst einmal etwas zu entspannen, übergab ich die Models in die fähigen Hände von Make-up Artist Olga Koroch und Stylistin Tamara Kaine. Diese ließen gekonnt ein paar spontane Sorgenfalten der Mädels verschwinden. Anschließend noch das richtige Outfit ausgewählt, und dann lief auch schon der Countdown für den Start in ganz neue Dimensionen.

Ready to take off?
Dass Models mehr mitbringen müssen, als eine gute Figur und ein hübsches Lächeln, müsste so langsam auch beim größten Skeptiker dieser Berufsgruppe angekommen sein. Für dieses Shooting in luftiger Höhe kam aber noch mal eine ganz neue Anforderung hinzu: Schwindelfreiheit und keine Höhenangst! Das lag an der bereits angedeuteten außergewöhnlichen Idee, wie man die Kleider von Marco Marcu in eine neue Perspektive rücken könnte.
Kurz skizziert funktionierte das ganze Experiment so:
An die Seilwinde eines handelsüblichen Kranwagens wurde dieser handelsübliche Bubble Chair montiert, welcher gerade genügend Platz für die im Sitzen zu absolvierende Posen eines handelsüblichen Models enthielt. In dieser „Glaskugel“, welche freie schwebend an die Seifenblasen erinnerten, die man in Kindheitstagen gerne in die Luft gepustet hat, wurde nun ein darin platziertes Model, ausgestattet mit einem stilvollen Marco Marcu Outfit, mittels diesem Kranausleger in luftige Höhen befördert.

4er1


Luftblasen in fantastischen Welten.

Die gute Nachricht zuerst: Bei keiner Fotosession wurde die Blase zum Platzen gebracht. Doch nachdem alle Models eine mustergültige Landung absolvierten und daher auch postwendend ihren Pilotenschein erhielten, war die letztendliche Arbeit noch nicht ganz getan.
Die schon in natura beeindruckenden Fotos wurden durch eine aufwendige grafische Nachbereitung nochmals in ihrer Funktion als absolute Hingucker aufgewertet:
Durch detailreiche und ungewöhnlich auffallende Hintergründe wurde die unverwechselbare Mode von Marco Marcu in fantastische Bildwelten integriert, welche die Einzigartigkeit der Kleidungsstücke nochmals hervorheben. So entstand eine ganz eigene Bildsprache, welcher der außergewöhnliche Note der Kleidungsstücke von Marco Marcu mehr als gerecht wurde und so hoffentlich viele Kundinnen davon überzeugen können, dass diese Mode auch für sie ganz neue Blickwinkel ermöglichen kann.

Normalerweise sagt man bei solchen Aktionen hinterher gerne: Das klingt aufregender, als es tatsächlich war. Hier war es aber eher umgekehrt – es war aufregender, als es zunächst mal, so nüchtern beschrieben, überhaupt klingt. Da aber in diesem Fall die Bilder weitaus mehr sagen können, als es viele Worte vermögen, lohnt sich der Blick in das Making-Of Video ganz besonders. Ready to take off?

Recent Posts

Kommentieren