Pasing Arcaden – Voller Körpereinsatz für das neue Shopping-Erlebnis

„Das neue Pasing“ ist der Slogan der Pasing Arcaden, einem modernen Einkaufszentrum in der schönen bayrischen Landeshauptstadt München, nahe dem bekannten Schlosspark Nymphenburg mit dem prachtvollen Nymphenburger Schloss. Dieses Areal war gemäß der Geschichtsschreibung ein Geschenk des Kurfürsten Ferdinand seine Gemahlin. Der Anlass für ein derart bescheidenes Präsent war die Geburt des gemeinsamen Sohns des Paares, dem Kronprinzen Max Emanuel.

Für alle, die ihrem Lebenspartner zu einem schönen Anlass auch ein ganz besonderes Geschenk machen wollen, hat der gute Ferdinand die Messlatte hier also schon recht hoch gesetzt. Aber da Residenzschlösser in der Zwischenzeit nicht wirklich preisgünstiger geworden sind und der Unterhalt zudem relativ aufwendig sein soll – also zumindest ist es bei meinem so – braucht man hier eventuell doch eine Alternative. Aber wo findet sich das passende Geschenk für die große Liebe, den guten Freund oder einfach mal für sich selbst? In den Pasing Arcaden natürlich. Nun sollte ich also etwas dabei mithelfen, dass sich das noch weiter herumspricht.

Warum gute Laune manchmal harte Arbeit ist

Wenn sich das neue Einkaufsparadies aber nun im Münchner Westen aufgetan hat, was führte dann so viele hübsche und gut gelaunte Menschen in mein Studio? Der Grund dafür ist relativ einfach: So perfekt sich ein gut laufendes Einkaufszentrum für einen fröhlichen Shopping-Nachmittag eignet, so wenig eignet es sich für ein konzentriertes Fotoshooting. Und da bei mir ja, entgegen so mancher Gerüchte, durchaus konzentriert gearbeitet werden soll, brauchte es da eine Alternative – mein schönes Studio in Esslingen. Es ist mir dabei durchaus bewusst, dass ich mit den Making-of-Videos, die immer bestens gelaunte Menschen und reichlich gedeckte Snack-Buffets zeigen, diese Gerüchte selbst angefacht habe. Aber nein, ein Fotoshooting ist kein bezahlter Club-Urlaub. Meistens zumindest nicht.

Trotz aller Arbeit sollen meine Bilder aber natürlich eine positive Atmosphäre rüberbringen. Wenn die Models bei einem Mode-Shooting wirken, als wären sie gerade zu fünf Jahren Straflager im Steinbruch verurteilt worden, ist das nicht zwingend die Ausstrahlung, die potenzielle Kundinnen und Kunden denken lässt: „Diese Jacke will auch!“. Aber was auf Bildern und in Videos so leicht und entspannt aussieht, erfordert Organisationstalent, Menschenkenntnis und manchmal auch Überzeugungsarbeit.

Empathie aus Erfahrung

Was das für mich im Alltag bedeutet? Wenn auf meinen Bildern jemand so wirkt, als würde er gerade ein klein wenig die Schwerkraft überwinden, dann liegt das eben daran, dass er gerade ein klein wenig die Schwerkraft überwindet. Keine Special Effects, sondern richtige körperliche Arbeit. Wenn Models wie im Video für eine imposante Gitarristen-Pose lange in dieser doch sehr sportlichen Position verharren, ohne nicht doch noch komplett nach hinten umzukippen und dabei sogar tiefenentspannt posieren, setzt das eine Menge kräftezehrende Körperbeherrschung voraus. Und angedeutete Küsse vor der Kamera sehen auch romantischer aus, als sie bei zwei Fremden, mit reichlich Publikum und einem zünftigen Wind aus dem Ventilator tatsächlich sind.

Kurz gesagt – in meinem Beruf muss ich Menschen manchmal in unangenehme Situationen bringen ;-). Und wer muss es den Models in dieser Situation vermitteln, dass es für den richtigen Augenblick, das passende Motiv oder einfach noch eine weitere Alternative für das Foto einen dritten, vierten oder fünften Durchgang braucht – natürlich der arme Michael.

Hier kommt es mir natürlich zugute, dass ich selbst über genug „Model-Erfahrung“ verfüge, um verstehen zu können, wie sich meine Kolleginnen und Kollegen vor der Kamera fühlen. Im Zweifel habe ich sogar immer ein paar Beweisfotos aus dieser Zeit parat. Mit dieser „Empathie aus Erfahrung“ schaffe ich es meistens auch, dass der Spaß an der Arbeit nicht zu kurz kommt, wenn es mal richtig anstrengend wird.

Alle unter einem Dach

Was in diesem Making-of übrigen gut zu sehen ist: Dieses Shooting war einmal mehr Teamwork der Spitzenklasse: 6 Models, mein dreiköpfiges Team, plus meine Wenigkeit. Da braucht es schon Übersicht und Koordinationstalent, damit sich nicht alle gegenseitig auf den Füßen stehen und keiner seinen Einsatz verpasst. Auch wenn ein wenig „kreatives Chaos“ manchmal zu ganz neuen Ideen führt, die keiner zuvor auf dem Schirm hatte und die Bilder so zu etwas ganz Besonderem machen. Es erfordert also die richtige Mischung aus Ordnung und Kreativität. Nur falls immer noch jemand denkt, als Fotograf reicht vollkommen es aus, am Tag ein paarmal auf den richtigen Knopf zu drücken.

Auf den Bildern darf, wie bereits angemerkt, von all den Diskussionen, Strapazen und sportlichen Verrenkungen natürlich nichts zu sehen sein. Schließlich wollten wir ja Spaß und Lebensfreude für ein besonderes Shopping-Erlebnis vermitteln, sodass neben vielen neuen Besucherinnen und Besuchern vielleicht auch mal die ein oder andere Kurfürstin die Arcaden Pasing mit einem Besuch beehrt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

 

Wenn ihr diesen Blogeintrag interessant findet, könnt ihr ihn auch gerne teilen, empfehlen und ihn anderen zeigen. Ich danke Euch für Euren Support und bin schon gespannt auf Euer Feedback!
Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,
Michael